Obwohl ich mir im April 2006 nen neuen Schrankbrüter gebaut habe möchte ich diese Seite nicht löschen. Is ja immer wieder schön anzusehen wie mal alles begann :-) |
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So, das isser nun. Der Fairness halber muss ich gleich sagen dass ich das Rohgerät von einem Kumpel erhalten habe. Er hat auch nen Brüter gemacht gehabt der aber nicht meinen Erwartungen entsprach, darum hab ich ihn nochmal umgebaut. Oben sieht man die Schaltzentrale wo auch die Bruttemperatur eingestellt wird. Links daneben sind 2 Schalter die ich unten weiter näher erklären will und rechts oben ist meine Umlenkmechanik für den Seilzug der die Horden hebt oder senkt. In der Mitte ist ein Schauglas eingebaut, oben und unten in der Tür sieht man Löcher die der Frischluftzufuhr aber auch für den Abtransport der Gase die beim Brüten entstehen dienen. Unter dem Schauglas ist ein Trichter welcher durch die Tür ins Innere geht über den ich Wasser für die Luftfeuchte nachgießen kann. |
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Das ist die Schaltzentrale aus der Nähe gesehen. Links sind die Schalter für 1 x Ventilator und 1 x eine zusätzliche Glühbirne welche ich einschalten kann damit ich im Inneren auch was sehe wenn der Brüter nicht heizt aber auch um zusätzlich noch Wärme zu erzeugen damit die Temperatur schneller nach oben geht falls ich ihn mal öffnen muss. Blöd ists nur wenn ich das dann vergesse auszuschalten, ist mir schon passiert dann hatte es für kurze Zeit über 40 Grad. Diesen Temperaturregler hat mein Kumpel schon drauf gehabt, den gibts samt LCD - Anzeige und Temp. Fühler um ca. 55 € als Bausatz zu kaufen. Leider kann man damit nur ganze Grade regeln und nicht auf Zehntel genau. Ich hab ihn immer auf 37 eingestellt und mein zusätzliches digitales Thermometer zeigt mir zwischen 37,4 und 37,9 Grad an und so hab ich auch den besten Schlupferfolg. |
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Dies ist der Ventilator der mir die Luft im Inneren zirkulieren lässt. Damits mir die Luft nicht direkt auf die Eier bläst hab ich unterhalb eine Haube befestigt die den Luftstrom nach aussen hin verteilt. Bevor ich das eingebaut hatte sind mir genau unterm Ventilator nie Kücken geschlüpft. Auch zu sehen ist das digitale Hygro- und Thermometer. Luftfeuchte habe ich die ersten 15 Tage um die 55% und die restlichen 2 - 3 Tage 80% wobei ich auch noch extra die Eier und den Innenraum mit einer Blumenspritze (auf 1 Liter Wasser 1 Esslöffel Essig) 2 x täglich besprühe. Sobald ich sehe dass das 1. Kücken schlüpft öffne ich den Brüter für die nächsten 24 - 36 Stunden nimmer. Anfangs dachte ich immer ich müsste was helfen aber sobald der Brüter jetzt geöffnet wird ists mit dem Schlupf vorbei. |
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Mit diesen 2 Stk 40 Watt Kerzenbirnen wird der Brüter geheizt. Ich habs mal mit 25er versucht aber da dauerts zu lange bis der Schrank sich wieder erwärmt wenn ich ihn mal offen hatte. |
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Hier nochmal die Glühbirnen nur diesmal mit der Dritten die ich hauptsächlich als Licht verwende. |
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Dieses Foto zeigt nun die Stellung in der sich die Horden während der ersten 2 Tage befinden in denen nicht gewendet wird da sich ja das Herz und das Adernetz jetzt bildet. Jede Erschütterung könnte jetzt schon das Aus bedeuten bevor überhaupt was zu wachsen beginnt. Auch zu sehen ist die Schnur über die ich die Horden dann hebe und senke. |
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Ab dem 3. Tag beginne ich dann mit dem Heben ........... |
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........... bzw. Senken der Horden. Das mach ich ca. 5 x pro Tag während der nächsten 13 Tage. Ab dem 15. Tag wird dann auch nicht mehr gewendet damit sich die Kücken in Schlupfposition bringen können was ich aber bei meiner Kipperei nicht für erforderlich halte. Ich werde mal versuchen bis zum letzten Tag zu kippen. Ausserhalb im oberen Bereich ist ein Holzstück zu sehen, in diesem habe ich an verschiedenen Positionen Löcher drin. Damit kann ich die Horden an den jeweiligen Positionen befestigen. |
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Da ist nun oberhalb die Bruthorde zu sehen und das da unten ist die Schlupf- oder Auffanghorde (sie ist genau so gross dass sie den gesamten Innenraum des Brüters ausfüllt und ca 8 cm hoch, so kann kein Kücken rausfallen), da kommen aber nicht die Eier zum Schlüpfen rein sondern da habe ich ein eigenes System entwickelt. Die geschlüpften Kücken fallen nämlich von der oberen Horde durch einen Schlitz in diese Auffanghorde und da bleiben sie bis ich sie heraushohle (je nachdem wie lange der gesamte Schlupf dauert, 24 - 36 Stunden ca.) Das hat den Vorteil dass die geschlüpften Kücken nicht die gerade Schlüpfenden behindern oder gar auf den noch geschlossenen Eiern liegen oder diese herumschubsen können. Keine Angst, sie fallen nur ca 8 cm runter da die Bruthorde zum Schlupf genau auf die Auffanghorde gelegt wird und sie landen dann auf einer weichen Decke die ich genau unter den Schlitz lege. Am 22. 05. 2004 hatte dieses System Premiere und es hat sich nicht eines von den 118 Geschlüpften dabei verletzt.... |
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So sieht eine Bruthorde aus. Der Holzrahmen aussen beträgt ca 7cm Höhe, der Boden ist aus einem starken Gitter mit 6mm Kästchen auf welchem dann die Eierverpackungen liegen. Diese Eierverpackungen sind aus Kunststoff. In jeden Becher und dazwischen auch noch habe ich Löcher von ca 6 - 8 mm gestanzt damit das Kondenswasser abtropfen und auch die Luft durch kann. Diese Verpackungen sind übrigens in meinem Zubehör & Eiershop erhältlich. |
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Hier ist ein Teil vom Gitter sichtbar. |
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Mit dieser Schraube, (die es links und rechts hinten in der Horde gibt) liegt diese in den Rillen vom Kühlschrank wo normalerweise das Gitter oder Glas eingeschoben ist. Aber nur hinten denn vorne muss es ja beweglich sein damit man kippen kann. Natürlich muss diese Schraube so angebracht sein dass man genau 2 oder auch 3 Horden übereinander gut heben bzw. senken kann, muss man halt etwas messen. |
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Hier ist der Schlitz gut zu sehen durch den die Kücken dann in die Auffanghorde fallen. Aussen der Rahmen ist wie gesagt ja ca. 7cm hoch. Diese Latte die in der Mitte durch geht ist genau so hoch wie die Kunststoffbecher nämlich 3cm. Da die Kücken recht neugierig sind gehen sie von selbst zum Schlitz und purzeln runter :-)) |
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Und so siehts aus wenn ich wiedermal eine Horde in den "Ofen" schiebe. In einer Horde haben bei mir mit diesem System 123 Eier Platz und das habe ich mal 2. Sind dann 246 Eier und das reicht für meinen Zweck. Wenn da dann 150 Kücken schlüpfen bin ich schon froh :-)))))) Rechts am Rahmen sind rosa Zettelchen zu sehen, damit habe ich mir notiert wo welche Eier von welcher Farbe liegen da ich diesmal 4 verschiedene Farben (ausser Naturfarben) ausbrüten will. Dies sind die Farben Hellschecke, Braunschecke, Braun und Goldsprenkel. Leider kann man von den frisch geschlüpften Kücken so schlecht Fotos machen da das Sichtglas von der hohen Luftfeuchtigkeit im Brüter immer so arg beschlagen ist und wenn ich die Kücken raushohle dann vergess ich meistens drauf da man dabei recht flott arbeiten muss. Sollte es mir mal gelingen kommt bestimmt noch eines hier her !!! |
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Nach langer Zeit ist es mir nun endlich mal geglückt ein Foto zu machen wenn die Kücken bereits in der Auffanghorde sind. Neugierig wie sie sind wollen natürlich alle zugleich beim Fenster raussehen :-)) Leider muss man sie aber ca 24 - 36 Stunden drin lassen bis sie 1. trocken und 2. alle geschlüpft sind da man den Brüter während der Schlupfzeit nicht öffnen darf da sonst die Eier sofort trocknen und die Schalen für die Kücken undurchdringlich werden. |
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Endlich gehts raus aus dem Brüter und unter die Wärmelampe. Die Erstgeschlüpften haben dann auch schon Hunger da sie ja schon einige Zeit im Brüter verbringen mussten aber bis zu 36 Stunden halten sie locker aus da sie ja beim Schlupf noch schnell ihren Dottersack verzehrt haben.... |