Japanwachtel oder auch Legewachtel (Coturnix japonica)
Größe: Variiert je nach Typ Gewicht: ca. 100 - 400g je nach Geschlecht und Typ. Man unterscheidet 3 Typen: Die Legewachtel mit dem geringsten Gewicht aber guter Legeleistung, die Mastwachtel mit dem höchsten Gewicht aber geringere Legeleistung und die Lege- und Mastwachtel mit mittlerem Gewicht und mittlerer Legeleistung. Hähne sind meist etwas kleiner als Hennen. Geschlechtsunterschied: Männchen hat auf der Brust eine fast rostbraune Färbung welche bei Hennen nicht vorhanden ist. Brutdauer: 17 Tage (es kann aber nach 20 Tagen brüten auch noch ein Junges schlüpfen), da Naturbruten sehr selten vorkommen werden die Eier Zwerghühnern zum bebrüten gegeben oder mit einem Brüter ausgebrütet. Gelege: Es wird gerne in Unterschlüpfe welche eingestreut sind gelegt. Meist legen alle Wachteln in das selbe Nest. Die Eier können aber auch verstreut gelegt werden was sogar eher der Fall ist. Naturbrut ist nur mehr sehr selten anzutreffen. Geschlüpfte Junge fressen selbst und werden nicht gefüttert wie bei zB. bei Sittichen. Wasser darf nur in einer sehr niedrigen Schale (max. 5 mm) gegeben werden da die kleinen sehr leicht ertrinken. Als Futter eignet sich das fertige Kückenkorn aus dem Futtermittelhandel in gemahlener Form, noch besser ist das fertige Fasanenfutter auch gemahlen. Hartgekochte zerkleinerte Eier werden auch gern genommen. Junge sind mit ca. 2 - 3 Wochen voll befiedert und mit ca. 6 - 7 Wochen ausgewachsen. Haltung: In Stämmen von 1 : 3 - 8 Tieren halten, das heißt auf 1 Hahn kommen 3 - 8 Hennen. Optimal ist 1 : 5. Je nachdem ob man Speiseeier braucht oder Bruteier kann die Anzahl der Hähne von 0 bis 3 auf eine Schar von 10 Hennen betragen. Wenns mehr sind ists nur eine Rauferei, bei weniger sind die Eier teils unbefruchtet. Da die Wachteln eher "Senkrechtstarter" als "Weitstreckenflieger" sind sollte die Voliere ca. 2 m hoch (um Kopfverletzungen beim hochfliegen zu vermeiden) und auch nach oben geschlossen sein. Der Volierenboden für einen Stamm sollte mind. 1,5m lang und 1 m breit sein, ein Staubbad aus Sand und Erde gemischt bieten, Einstreu aus Hobelspänen oder Sägespänen haben und wenn möglich Grünfläche beinhalten. Es sollten auch Unterschlupfmöglichkeiten geboten werden. Ernährung: Für Wasser ist optimal wenn man eine Tränke ca. 10 cm über dem Boden aufhängt damit das Wasser nicht so verschmutzt wird. Als gutes Futter dient eine fertige Mischung für Fasanen oder Hühner (aber kleiner geschrotet) oder eine eigene Mischung aus Mais, Weizen, Gerste, Legemehl und Muschelgrit welches vermischt und geschrotet wird. Hartgekochtes Ei, Grünzeug wie Salat, Gras, Obst usw. sollte selbstverständlich sein. Auch zusätzliche Mineralstoffe soll man dem Futter beimengen. Je abwechslungsreicher desto lieber. zur Auswahl |